Geschwindigkeit ist der neue heiße Scheiß. Google trommelt ganz vorne mit, klar, für die ist (Rechen-)zeit bares Geld. Das Firebug-Plugin Pagespeed gibt es schon länger, unter Let’s make the web faster hat der Suchmaschinenriese zahlreiche Informationen an zentraler Stelle gesammelt und seit kurzem hat auch eine Site Performance Auswertung Einzug in die Webmastertools gehalten.

Darin finden sich dann auch so interessante Sachen:
Google Site Performance bemängelt Google Analytics

Wirklich eine klasse Idee. Sollte Google vielleicht jemandem bei Google mal sagen.

Natürlich kann man die Datei auch selbst hosten.

Vorteile:

  • Man spart sich einen DNS-Lookup für www.google-analytics.com
  • Man kann die Datei komprimiert ausliefern
  • Eine Nichterreichbarkeit von www.google-analytics.com blockiert nicht den Ladevorgang

Auf der anderen Seite steht dem natürlich entgegen:

  • Der User hat, aufgrund der hohen Verbreitung von Google Analytics, die Datei möglicherweise schon im Cache
  • Ändert Google etwas an ga.js liefert man nach wie vor eine veraltete Datei aus.

Am Ende muss also jeder selbst entscheiden, ob sich für ihn das Einsparpotential durch die Komprimierung rechnet.

3 Kommentare zu “Google vs. Google: ga.js gzip-komprimieren”

  1. Spassvogel sagt:

    Hi,

    leider ist das ganze Problem nicht die gs.ja sondern die WMT denn die zeigen das einfach nur falsch an. Die ga.js wird sehr wohl gzip-koprimiert ausgeliefert. Das kann man sich auch easy in Firebug ansehen…

  2. admin sagt:

    Nein, die ga.js ist, wenn sie von Google ausgeliefert wird, nicht komprimiert, lässt sich sowohl im Firebug sehen als auch beispielsweise im Web-Sniffer. Wäre die Datei komprimiert, dann wäre ein Header in der Form ‘Content-Encoding: gzip’ dabei. Ist aber nicht der Fall.

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